Weltpremiere in Sachen Hygiene
Konkret handelt es sich um einen Desinfektionstuchspender: Die Hand fährt hin, ein Sensor reagiert, eine Drehscheibe öffnet sich, das Desinfektionstuch erscheint; nach dessen Entnahme schließt das Gerät vollautomatisch. Langfristig gehe es dabei allerdings nicht nur ums Desinfektionstuch, meint Stefanie Hagleitner; Hans Georgs Tochter leitet in seinem Unternehmen das Produktmanagement; die Erfindung läute allgemein eine neue Hygieneära ein, zeigt sich Stefanie Hagleitner überzeugt: „Kein Gast wird mehr in der fremden Box mit Feuchttoilettenpapier wühlen. Kein Stück Vlies wird in Zukunft weggeworfen, nur weil es eingetrocknet ist – keine Ressource verschwendet. Auch kein Elternteil wird mehr die Packung mit den Babytüchern suchen, denn die Spenderlösung ist fix montiert.“
Digitaler Haltbarkeitswächter
Steuerbar ist die Erfindung unter anderem digital. Eine App bietet beispielsweise einen Haltbarkeitswächter. Generell kann der Spender Selbstauskunft geben, Anwendungsdaten übermitteln – online über den Füllstand und Energiestatus informieren. Das Gerät läuft wahlweise mit Netzstrom, Akku oder recycelbarer Energieeinheit; laut Herstellerangaben reichen Akku und Energieeinheit für je 20.000 Betätigungen.
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