06.12.2025 -
DIRS21
KI verändert den Buchungsprozess
Künstliche Intelligenz als Gatekeeper – neue Machtverhältnisse im digitalen Reisevertrieb. Was Hotels jetzt tun müssen.
Der aktuelle Artikel „AI, the new gatekeepers: How Booking and Expedia are hijacking the future of travel“ von PhocusWire (Oktober 2025) beleuchtet eine besorgniserregende Entwicklung im Online-Reisemarkt: Große Plattformen wie Booking.com und Expedia nutzen Künstliche Intelligenz nicht nur zur Verbesserung ihrer Dienste, sondern zunehmend zur Kontrolle der Sichtbarkeit und Entscheidungswege von Reisenden. Durch KI-gesteuerte Reiseplaner und Chatbots bauen die Plattformen geschlossene Ökosysteme auf – Reisende werden geführt, bevor sie überhaupt eine Suche starten. Hotels verlieren dadurch Sichtbarkeit, Kontrolle über ihre Darstellung und oft auch den direkten Kundenkontakt. Wie stark KI die Hotellerie und Buchungsprozesse verändert, zeigt sich am wachsenden Einfluss der großen Plattformen auf Sichtbarkeit und Buchungsentscheidungen.
Risiken für Hotels durch KI-gesteuerte Plattformen
Verlust der Sichtbarkeit: Die KI kuratiert Angebote, wer nicht bevorzugt wird (z.B. durch hohe Kommissionen), wird kaum angezeigt.
Abhängigkeit von Plattformen: Ohne Diversifizierung geraten Hotels in eine digitale Monokultur – mit sinkenden Margen.
Verlust des direkten Kundenkontakts: Die gesamte Customer Journey bleibt innerhalb der Plattform – vom Suchen bis zur Rückmeldung.
Manipulierte Preis-und Rankingstrukturen: Kommerzielle Interessen der Plattformen bestimmen die Reihenfolge der Suchergebnisse, nicht Qualität oder Relevanz.
Chancen für Hotels im Zeitalter der KI
Mehr Effizienz durch Daten: KI-gestützte Tools helfen, Preise, Nachfrage und Gästeverhalten besser zu verstehen.
Bessere Gästepersonalisierung: Wer eigene CRM-Systeme nutzt, kann Erlebnisse gezielt auf den Gast zuschneiden – von der Buchung bis zum Checkout.
Direktbuchung als Gegenmodell: Ein klar positioniertes Hotel mit starkem Direktbuchungsangebot kann sich bewusst vom Plattform-Einheitsbrei abheben.
Nischen-Marketing & Community-Building: Wer seine Zielgruppe klar anspricht und eine starke Story erzählt, kann online loyale Fans statt nur Buchungen gewinnen.
5 To-Dos für mehr Sichtbarkeit & Unabhängigkeit
1. Website und Buchungsprozess auf Vordermann bringen: Eine schnelle, mobile-optimierte Website mit klarer Botschaft, starker Bildsprache und integriertem Buchungssystem ist Pflicht.
2. Direktbuchung aktiv fördern: Vorteile kommunizieren um Beispiel durch Zimmerwahl, Upgrades und Vorteile, Gäste aktiv auf eigene Kanäle lenken.
3. Datenhoheit zurückholen: E-Mail-Adressen, Interessen, Feedback – alles, was über Plattformen läuft, gehört Booking & Co. Nur bei einer Direktbuchung entsteht eine direkte Beziehung zwischen Gast und Hotel.
4. Präsenz auf Google & in Meta-Suchmaschinen stärken: Viele Gäste beginnen ihre Reise bei Google, deshalb ist hier ein aktuelles Profil entscheidend, oft mehr als ein OTA-Ranking.
5. Den digitalen Vertrieb strategisch aufstellen: Wer KI-Tools, Automatisierung und Content-Strategien klug einsetzt, kann auch mit kleinerem Budget Großes erreichen.
Fazit: Nicht gegen die KI, sondern für die Unabhängigkeit
KI wird den Reisevertrieb nicht nur verändern, sondern neu definieren – und zeigt bereits heute, wie sehr KI die Hotellerie verändert. Deshalb ist jetzt der Zeitpunkt, aktiv zu werden. Wer seine Positionierung nicht rechtzeitig schärft, riskiert Sichtbarkeit und Einfluss zu verlieren. Gefragt sind Gastgeber mit Haltung, Marken mit Strahlkraft und Vertriebler mit einer klaren, umsetzbaren Strategie.
Mit Partnern wie DIRS21 gelingt genau das: Mehr Sichtbarkeit, mehr Kontrolle – und vor allem mehr direkte Gäste.
Risiken für Hotels durch KI-gesteuerte Plattformen
Verlust der Sichtbarkeit: Die KI kuratiert Angebote, wer nicht bevorzugt wird (z.B. durch hohe Kommissionen), wird kaum angezeigt.
Abhängigkeit von Plattformen: Ohne Diversifizierung geraten Hotels in eine digitale Monokultur – mit sinkenden Margen.
Verlust des direkten Kundenkontakts: Die gesamte Customer Journey bleibt innerhalb der Plattform – vom Suchen bis zur Rückmeldung.
Manipulierte Preis-und Rankingstrukturen: Kommerzielle Interessen der Plattformen bestimmen die Reihenfolge der Suchergebnisse, nicht Qualität oder Relevanz.
Chancen für Hotels im Zeitalter der KI
Mehr Effizienz durch Daten: KI-gestützte Tools helfen, Preise, Nachfrage und Gästeverhalten besser zu verstehen.
Bessere Gästepersonalisierung: Wer eigene CRM-Systeme nutzt, kann Erlebnisse gezielt auf den Gast zuschneiden – von der Buchung bis zum Checkout.
Direktbuchung als Gegenmodell: Ein klar positioniertes Hotel mit starkem Direktbuchungsangebot kann sich bewusst vom Plattform-Einheitsbrei abheben.
Nischen-Marketing & Community-Building: Wer seine Zielgruppe klar anspricht und eine starke Story erzählt, kann online loyale Fans statt nur Buchungen gewinnen.
5 To-Dos für mehr Sichtbarkeit & Unabhängigkeit
1. Website und Buchungsprozess auf Vordermann bringen: Eine schnelle, mobile-optimierte Website mit klarer Botschaft, starker Bildsprache und integriertem Buchungssystem ist Pflicht.
2. Direktbuchung aktiv fördern: Vorteile kommunizieren um Beispiel durch Zimmerwahl, Upgrades und Vorteile, Gäste aktiv auf eigene Kanäle lenken.
3. Datenhoheit zurückholen: E-Mail-Adressen, Interessen, Feedback – alles, was über Plattformen läuft, gehört Booking & Co. Nur bei einer Direktbuchung entsteht eine direkte Beziehung zwischen Gast und Hotel.
4. Präsenz auf Google & in Meta-Suchmaschinen stärken: Viele Gäste beginnen ihre Reise bei Google, deshalb ist hier ein aktuelles Profil entscheidend, oft mehr als ein OTA-Ranking.
5. Den digitalen Vertrieb strategisch aufstellen: Wer KI-Tools, Automatisierung und Content-Strategien klug einsetzt, kann auch mit kleinerem Budget Großes erreichen.
Fazit: Nicht gegen die KI, sondern für die Unabhängigkeit
KI wird den Reisevertrieb nicht nur verändern, sondern neu definieren – und zeigt bereits heute, wie sehr KI die Hotellerie verändert. Deshalb ist jetzt der Zeitpunkt, aktiv zu werden. Wer seine Positionierung nicht rechtzeitig schärft, riskiert Sichtbarkeit und Einfluss zu verlieren. Gefragt sind Gastgeber mit Haltung, Marken mit Strahlkraft und Vertriebler mit einer klaren, umsetzbaren Strategie.
Mit Partnern wie DIRS21 gelingt genau das: Mehr Sichtbarkeit, mehr Kontrolle – und vor allem mehr direkte Gäste.